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IFRS Umstellung

Eine Umstellung der Rechnungslegung benötigt eine fundierte Planung im Vorfeld. Im wesentlichen gliedert sie sich in drei Schritte:

Ablaufplanung

  • Grobe Kalkulation der Differenzen in der Bilanzierung nach HGB und nach IFRS (Quick Check)
  • Aufzeigen von partiellen Aufgaben
  • Entschluss, was sinnvoll ist, dass es im Mutterunternehmen erledigt wird und was dezentral in den Tochterunternehmen vorgenommen werden kann
  • Definition einer Bearbeitungsreihenfolge unter Beachtung der potenziellen Interdependenzen zwischen den Teilbereichen
  • Aufstellung der Themenfelder mit Adaptionsbedarf
    • Untersuchung der einzelnen Bilanz- und GuV-Posten auf einen möglichen Adaptionsbedarf aufgrund von Differenzen zwischen HGB und IFRS
    • Erkennen zusätzlicher Themenfelder in den übrigen Abschlusselementen, in denen sich durch IFRS Änderungen im Vergleich zur bisherigen Berichterstattung ergeben

Soll-Detailkonzept und To-Do-Liste für die Durchführung der Umstellung in der Firma

Mitarbeitereinteilung

  • Zuordnung zuständiges Personal für die jeweils festgelegte Teilaufgabe
  • Bildung von Arbeitsteams aus der zentralen Projektgruppe heraus, für die Betreuung einzerlner Themenfelder zuständig sind

IT-Planung

  • Organisation des Einsatzes technischer Ressourcenl und externer Fachmänner
  • EDV-Systeme des Rechnungswesens im Zentrum, da Rechnungslegungsumstellung hauptsächlich die Informationsprozesse belangt

Eine umfangreiche Planung wirkt etwaigen Risiken im Umstellungsprozess erfolgreich entgegen,

Vorbereitungsphase

  • Korrekte Kalkulation der Projektkomplexität und der Chancen/Risiken einer erfolgreichen Projektumsetzung
  • Festsetzen der Rahmenbedingungen

Kommunikation und Kontrolle

  • Offene Kommunikation und firmen- bzw. konzernweite Festsetzung des nötigen Veränderungsbedarfs
  • hinlängliche Sensibilisierung der am Jahresabschluss Beteiligten für die Ansprüche des Projekts
  • Striktes Projektmanagement mit baldiger Entscheidung über Vorgehensweisen
  • Kontrolle der Umsetzung und ständige Optimierung

Support

  • Nötige Beratung betreffend erforderlicher Ressourcen, Zeit und Informationen
  • IFRS-Kurse mit geringen Teilnehmerzahlen zur Vermittlung projektbezogener Fähigkeiten
  • Übernahme IFRS-Fachwissen der Wirtschaftsprüfer bzw. externen Berater und Erarbeitung unternehmenseigenes Know-how

Dokumentation durch Bilanzierungsstandards

  • Rezipienten-orientiert abzufassen und hinlänglich exakt zu erläutern
  • Praxisorientierung statt unverstädnlicher Lehrbuchstil
  • Potenzielle Fragen sind im Vorhinein abzuklären
  • Laufende Aktualisierung und uniformer Einsatz

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