Hennecken Consulting GmbH - Springe direkt:

Hauptnavigation

Servicenavigation

Globalnavigation

Steuernews für Gastronomie/Hotellerie

Umsatzsteuer in der Gastronomie
Corona-bedingte Regelungen bis 31.12.2022 verlängert [ mehr lesen ]
Sachentnahmen in der Gastronomie
Pauschbeträge 2021 für die Umsatzsteuer [ mehr lesen ]
Initiative für Mehrwegverpackungen
Novelle des Verpackungsgesetzes [ mehr lesen ]
Ausbeutekalkulation mit 30/70-Methode
Handlungsstrategien bei Betriebsprüfung [ mehr lesen ]
Musikveranstaltungen
Neues BFH-Urteil [ mehr lesen ]
Mindestlohn 2021/2022
Seit 1.1.2015 gilt in Deutschland ein gesetzlicher Mindestlohn. Dieser wurde zum 1.1.2021 auf € 9,50 angehoben. [ mehr lesen ]
Inventurvorbereitungen zur Bilanzerstellung
Gastronomiebetriebe müssen als Gewerbebetriebe jeweils zum Schluss eines Wirtschaftsjahres eine Inventur durchführen. [ mehr lesen ]
Vorsicht: Steuerfahndung
Ferienwohnungen erfreuen sich gerade zu Corona-Zeiten steigender Beliebtheit. [ mehr lesen ]

Inventurvorbereitungen zur Bilanzerstellung

Charts

Inventur

Gastronomiebetriebe müssen als Gewerbebetriebe jeweils zum Schluss eines Wirtschaftsjahres eine Inventur durchführen. Die Inventur muss zeitnah, d. h. innerhalb von zehn Tagen vor oder nach dem Bilanzstichtag erfolgen. Für die Bestandsaufnahme gibt es unterschiedliche Bewertungsverfahren, wie das FIFO-Verfahren (First in First out) oder das LIFO-Verfahren (Last in First out).

Nutzung des Festwertverfahrens

Theoretisch müsste der Hotelier oder Gastronom bei der jährlichen Inventur jede Gabel, jedes Messer oder jede Tischdecke einzeln zählen und erfassen. Für solche Zwecke empfiehlt sich die Anwendung des sogenannten Festwertverfahrens. Der Ansatz eines Festwertes ist möglich für bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Gesamtwert niedrig ist und welche regelmäßig ersetzt werden (z. B. Geschirr, Wäsche oder Werkzeuge). Wirtschaftsgüter, die mit einem Festwert angesetzt werden, müssen auch nicht in ein aufwendiges Bestandsverzeichnis aufgenommen werden.

Körperliche Bestandsaufnahme alle fünf Jahre

Das Festwertverfahren kann allerdings nicht permanent angewendet werden. Eine körperliche Bestandsaufnahme muss alle drei Jahre, spätestens aber an jedem fünften Bilanzstichtag erfolgen (R 5.4 Einkommensteuerrichtlinien - EStR). Übersteigt der bei Bestandsaufnahme auf den Bilanzstichtag ermittelte Wert den bisherigen Festwert um mehr als 10 %, ist der neue (höhere) Festwert anzusetzen.

Stand: 29. März 2021

Bild: cirquedesprit - stock.adobe.com

Author

design by atikon

hCards

Logo von Hennecken Consulting GmbH
Hennecken Consulting GmbH, work: Markt 4, 04523 Pegau, Deutschland, work: +49 34296 993-0, fax: +49 34296 993-30
Logo von Atikon
Atikon EDV & Marketing GmbH, work: Kornstraße 15, 4060 Leonding, Austria, work: +43 732 611266 0, fax: +43 732 611266 20