Hennecken Consulting GmbH - Springe direkt:

Hauptnavigation

Servicenavigation

Globalnavigation

Steuernews für Mandanten

Überbrückungshilfen für kleine und mittelständische Unternehmen: Phase 2 für die Fördermonate September bis Dezember 2020
Vereinfachte Antragsberechtigungen für Phase 2 [ mehr lesen ]
Corona-Beihilfen: Noch bis Jahresende steuerfrei!
Sonderzahlungen an Arbeitnehmer in der Corona-Krise [ mehr lesen ]
Ausstellung von Rechnungen
Detaillierte Leistungsbeschreibung erforderlich [ mehr lesen ]
Investitionsbeschleunigungsgesetz
Gesetzentwurf der Bundesregierung [ mehr lesen ]
Neue SARS-CoV-2 Regeln für den Arbeitsplatz
Bundesarbeitsminister gibt neue Arbeitsschutzregeln heraus [ mehr lesen ]
Steuerpaket der EU-Kommission
Faire und einfache Besteuerung für mehr Wachstum in Europa [ mehr lesen ]
Steuerberater-Vergütungsverordnung
Fünfte Verordnung [ mehr lesen ]
Lohnsteuer-Ermäßigungsverfahren: Noch für 2020 Freibeträge beantragen
Nach dem Einkommensteuergesetz (§ 39a EStG) kann jeder unbeschränkt steuerpflichtige Arbeitnehmer Freibeträge für das Lohnsteuerabzugsverfahren eintragen lassen. [ mehr lesen ]
Aufwendungen für Erststudium
Aufwendungen für ein Erststudium können steuerlich nicht als Werbungskosten geltend gemacht werden. [ mehr lesen ]

Ausstellung von Rechnungen

Rechnung

Pflichtangaben

Gemäß § 14 Abs. 4 Umsatzsteuergesetz (UStG) müssen Rechnungen neben dem vollständigen Namen und der Anschrift des leistenden Unternehmers (Rechnungsaussteller) und des Leistungsempfängers sowie der Steuernummer oder der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer auch detaillierte Angaben über „Menge und die Art (handelsübliche Bezeichnung) der gelieferten Gegenstände oder den Umfang und die Art der sonstigen Leistung“ enthalten (§ 14 Abs. 4 Satz 1 Nr. 5 UStG). Allgemeine Angaben, wie etwa „Produktverkäufe“ erfüllen diese formellen Voraussetzungen nicht. Abrechnungsdokumente mit solchen allgemeinen Angaben können daher keine Rechnungen sein, die zum Vorsteuerabzug berechtigen, wie der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden hat (Urteil vom 12.3.2020- V R 48/17).

Keine nachträgliche Berichtigung

Der BFH hat außerdem eine Berichtigung/Ergänzung solcher Abrechnungsdokumente zur nachträglichen Erlangung eines Vorsteuervergütungsanspruchs nicht für zulässig erachtet. Im Streitfall wurden die mangelhaften Angaben über „Produktverkäufe“ nachträglich durch eine Liste der erworbenen Wirtschaftsgüter ergänzt.

Fazit

Weist ein als „Rechnung“ deklariertes Dokument derartige Formmängel auf, dass es nicht als Rechnung angesehen werden kann, besteht auch bei nachträglichen Ergänzungen/Berichtigungen kein Vorsteuerabzugsanspruch.

Stand: 28. September 2020

Bild: Pixelot - stock.adobe.com

Author

design by atikon

hCards

Logo von Hennecken Consulting GmbH
Hennecken Consulting GmbH, work: Markt 4, 04523 Pegau, Deutschland, work: +49 34296 993-0, fax: +49 34296 993-30
Logo von Atikon
Atikon EDV & Marketing GmbH, work: Kornstraße 15, 4060 Leonding, Austria, work: +43 732 611266 0, fax: +43 732 611266 20